Newsletter Ausgabe 46

Meldung vom

Liebe Leserin, Lieber Leser,

 

Trainingsentwicklung ist eines der spannendsten und herausfordernsten Akti­vitäten der Arbeits- und Organisationspsychologie, die das gesamte Bündel ar­beits- und organisationspsychologischen Grundlagen-, Anwendungs- und Me­thodenwissens erfordert. Umso mehr freut es uns, wenn wir uns in diesem Bereich einbringen können. Die Integrierte Leitstelle in München fragte uns vor 2 Jahren an, ob wir bei der Trainingsentwicklung für die Mitarbeiter/innen der neuen Leitstelle München unterstützen können. Von diesem Projekt und der Vorgehensweise berichten wir mit Freude und Stolz in diesem Newsletter.

Trainingsentwicklung größer skaliert ist Change Management - ein Thema wel­ches wir immer häufiger im Bereich der Arbeitssicherheit antreffen. War Change Management in den Anfangsjahren vor allem für Merger oder auch im Rahmen von umfangreichen Reorganisationen ein Thema, hat sich in vielen Organisatio­nen der Gedanke durchgesetzt, dass Arbeitssicherheit nur bis zu einem gewissen Grad und Plateau mit regelmäßigen „Schulungen“ erreicht werden kann. Das was mit Arbeitssicherheit befasste Personen zur Verzweiflung treibt, nämlich die trotz aller Schulungen immer noch auftretenden Verletzungen oder auch tragischen Todesfälle, lässt sich ab einem gewissen Grad nur mit Change Management an­gehen. Denn Arbeitssicherheit ist mehr als das Wissen über das Anlegen der per­sönlichen Schutzausrüstung oder das Wissen über das richtige Sichern von Tritten und Leitern. Arbeitssicherheit ist eine Grundhaltung aller Organisationsmitglieder, eine „Attitude“, die dazu führt, dass man „Schulungswissen“ auch tatsächlich an­wendet. Davon berichtet der Artikel zum Change Management bei ThyssenKrupp.

Damit all unsere spannenden Projekte, Trainings und Lehrveranstaltungen auch ne­ben dem Newsletter kommuniziert werden, bedarf es einer durchdachten Kommu­nikationsstrategie über verschiedene, auch soziale Kommunikationskanäle. Wie wir das am Lehrstuhl machen und was unsere Erfahrungen mit Wissenschaftskommuni­kation über die sozialen Medien, wie Facebook, Instagram, Twitter & Co sind, darü­ber berichtet der Artikel „AOW Goes Social Media“.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Frühling.

 

Annette Kluge & das gesamte WiPs-Team

Newsletter Ausgabe 46