Newsletter Ausgabe 43

Meldung vom Dienstag, 4. Juli 2017

Aus der Forschung

  • Wie Menschen das Risiko von Schäden an Gebäuden wahrnehmen
    (Katharina Friedrichs)
     
  • Reporting Systeme inHROs: Sag ich´s - oder sag ich´s nicht?
    (Sebastian Sieberichs)
     
  • Interdisziplinäres Networking – Die Workshops im Rahmen des Schwerpunktprogramms 1921
    „Intentional Forgetting in Organisationen“
    (Isabel Schwier)

 

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Was will der Mensch?
Wir wollen am liebsten ohne Umwege und am besten „Luftlinie“ zu einem anderen Ort gelangen - aber durch Baumaßnahmen, die helfen dieses Ziel zu erreichen, entstehen möglichweise Risiken an Gebäuden. Wir wollen keine Serpentinen fahren, um an den Arbeitsort zu gelangen oder lange Umwege gehen oder fahren, weil Gleisanlagen, Flüsse oder Berge uns im Wege stehen. Aber Tunnel und Brücken wollen wir auch nicht. Wir wollen keine Schnellstraße vor unserer Haustür haben, aber auch nicht den Tunnel unter dem Haus, denn der könnte sich auf mein Gebäude auswirken. Können wir Tunnel bauen und den Menschen die Sorgen vor Schäden an ihren Gebäuden nehmen?
Wir wollen aus Fehlern lernen, aber eigene Fehler nicht zugeben, aus denen andere lernen könnten. Reicht es nicht, wenn wir aus den Fehlern anderer lernen? Können wir Reporting Systeme etablieren, die die Sorge vor dem Gesichtsverlust reduzieren?
Wir wollen, dass Menschen Kompetenzen erwerben und erhalten, aber wir wollen dafür möglichst wenig reisen. Wir wollen möglichst realistische Trainingsformen, aber keinen Simulator anschaffen und diesen warten und pflegen müssen. Können wir VR Trainings entwickeln, die raum-unabhängiges Training ermöglichen, ohne dass den Trainees schlecht wird oder die Augen leiden?
Denn der Mensch möchte seinen Nutzen maximieren, ohne selber Schaden zu nehmen. Das sind drei Themen dieser Ausgabe, die diese „Widersprüchlichkeit des Seins“ bzw. des Wollens bebildern. Die Beiträge dieser Ausgabe zeigen aber nicht nur, dass kreative Wege erforderlich sind, um zunächst widersprüchlich scheinende Ziele zu harmonisieren, sondern zeigt auch die Wege dazu auf: interdisziplinäre methodische Zusammenarbeit zur Entwicklung von Lösungen der Psychologie, Informatik und Wirtschaftsinformatik und Ingenieurwissenschaften zu ermöglichen.
Haben Sie einen ereignisreichen Sommer.
Annette Kluge & das gesamte WiPs-Team

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