Newsletter Ausgabe 41

Meldung vom Montag, 19. Dezember 2016

Aus der Forschung

  • Im Auge des Betrachters (Sebastian Brandhorst, Felix Miesen & Lina Kluy)
  • Neurostimulation für den Fertigkeitserhalt (Barbara Frank)
  • Jungbrunnen willentliches Vergessen (Arnulf Schüffler und Isabel Schwier)

Aus der Praxis

  • Besuch des „Vierten Workshops zu Training and Assessment“ (Vera Hagemann)

Aus der Lehre

  • Wissensmanagement am Beispiel der Sicherheitsbereitschaft im Kraftwerk Frimmersdorf (Annette Kluge)

Aus der Forschung für die Praxis

  • Problemfelder bei der Umsetzung von Blended Learning (Mike Silbert)
  • Denn Sie wissen nicht, was (wir für) sie tun (können) (Sebastian Brandhorst)

Liebe Leserin, lieber Leser,
ein Merkmal von Komplexität ist die Intransparenz. Man kennt nicht alleVariablen in einem Problemraum, man kennt auch nicht unbedingt derenBeziehung zueinander. So ergibt sich über die SocialBots, die in sozialen Medien Meinungsmache betreiben, eine neue Ebene der Intransparenz, ebenso wieüber Hackerangriffe, die intransparente Informationen plötzlich transparentmachen und damit ggf. Wahlausgänge massiv beeinflussen. Das Ausmaß der Intransparenz der Akteure und Akteurinnen hinter den “Meinungen” in den sozialen Netzwerken wird stark zur Komplexität in sozialenSystemen und Entscheidungen von sozialen Gruppen beisteuern - für die derzeitnoch keine Bewältigungs- und Steuerungsstrategien entwickelt wurden. Aber diese Form der sozialen Komplexität wird definitiv eine zentrale Bewältigungsaufgabeder Zukunft werden. Auch die Weihnachtszeit ist eine Zeit von Intransparenz - aber in einemangenehmen Sinne - man weiss nicht was man geschenkt bekommt und der/die Schenkende macht sich im Verborgenen Gedanken, wie man dem/derBeschenkte/n eine Freude machen kann. Intransparenz kann also auch etwas schönes bedeuten.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen viele freudige Überraschungen - auch für das kommende Jahr 2017.

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