Newsletter Ausgabe 40

Meldung vom Freitag, 30. September 2016

Aus dem Lehrstuhl:

  • Besuch der Targ in Norwegen (Annette Kluge)
  • Brandaktuelle Veröffentlichung von Kluge und Termer zur Wirkung einer Diagnos-App für die Instandhaltung in der Automobilindustrie


Aus der Forschung für die Praxis:

  • Themen der International Conference on Applied Human Factors and Ergonomics (Annette Kluge)
  • Fazit des DFG Projekts (KL2207/3-3) zur Wirkung von Refresher Interventionen:
    Practice ist unschlagbar (Annette Kluge und Barbara Frank)

Lieber Leser, liebe Leserin,
dieser Newsletter ist auch ein kleiner Abschied von einem uns sehr wichtigen und sehr liebgewonnen Projekt, dessen Zeit nach 30 Monaten nun leider zu Ende ist. Unsere umfangreichen Untersuchungen zu der Wirkung von Refresher- Intervention sind abgeschlossen und ebenfalls schon umfangreich ausgewertet – bis auf die Eye-Tracker Daten, die etwas „sperrig“ sind. Wir berichten Ihnen die wichtigsten Ergebnisse, die sich wie folgt auf den Punkt bringen lassen: Refresher-Trainings sind unersetzbar. Und vor allem das aktive ausführende Üben. Aber auch unser alternativer technischer Ansatz des Gaze Guiding-Interface zeigte, dass ein derartiges Interface die Fehler, die Operateure nach längeren Phasen des Nichtgebrauchs einer Prozedur machen können, quasi auf Null gesenkt werden kann. Es gibt also Lösungen für bekannte Probleme – jetzt muss man sie nur noch anwenden. In jedem Ende wohnt ein Anfang inne – das ist auch in der Forschung so – und so führt uns auch dieses nun beendete Projekt in neue Ideen, die wir in 2017 angehen werden, um das Gaze Guiding-Interface weiter zu entwickeln und anwendungsreif zu machen. Wir wünschen Ihnen einen schönen Herbst und viele Gelegenheiten, Forschungsergebnisse anzuwenden – denn es lohnt sich, finanziell und sicherheitstechnisch.
Annette Kluge & das gesamte WiPs-Team

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