Newsletter Ausgabe 39

Meldung vom Dienstag, 5. Juli 2016

Aus der Forschung für die Praxis:

  • Rebecca Lührmann: „Abruf von Fertigkeiten nach Phasen des Nicht-Gebrauchs unter Einfluss von Stress“

Aus der Lehre:

  • Annette Kluge: Kognitive Grundlagen von Teamwork – eine Exkursion zum Lufthansa Flight Training Center FFM

Weitere Beiträge:

  • Vera Hagemann: Besuch der TARG (Norwegen) am Lehrstuhl Wirtschaftspsychologie in Bochum
  • Sebastian Brandhorst: Tagung des Fachverbandes PASiG
  • Barbara Frank: Human Factors in Operational Risk Management – Forum Meeting am 26. und 27. April in Oslo

Liebe Leserin, Lieber Leser,
manchmal hat man das Gefühl, dass keiner einen (mit seinen Problemen) versteht und niemand wirklich eine Lösung für das eigene Problem der Human Factors, des Human Errors oder des Safety Managements hat. Und dann hat man wiederum das Gefühl, dass die Probleme doch mehr oder weniger gleich sind. Man will Sicherheit, aber am liebsten ohne Ressourcen zur Verfügung zu stellen. Wenn es einem Unternehmen „schlecht“ geht, dann müsste man besonders in Safety investieren, hat aber nun ausgerechnet dann kein Geld dafür. In Simulationstrainings zum Kompetenzerhalt wird vor allem nach einem Unfall investiert. Investitionen, die vorher hätten genutzt werden können, um einen Unfall aber zu vermeiden, sind dagegen schwer „locker zu machen“. Sicherheit ist und bleibt anstrengend – aber es lohnt sich (weiterhin).
In dieser Ausgabe berichten wir u.a. von Kollegen aus Norwegen, die sich um Training als Beitrag zum Safety Management in der Seeschifffahrt bemühen, wir berichten von einer Tagung in Norwegen mit dem Schwerpunkt „Barrier Management“ und der Frage, was einem Ereignis auf dem Weg zum Unfall alles als Barriere in den Weg gestellt werden kann, um ihn zu verhindern. Zudem versuchen wir durch unsere Experimente allen denjenigen Argumente zu liefern, die sich wappnen wollen, um den Wert von speziellen Trainingsformen wie dem „Stress Exposure Training“ als Beitrag zu Verhinderung von Unfällen unter Beweis zu stellen. Kompetenzerhalt als Beitrag zur Sicherheit ist und bleibt für Unternehmen „anstrengend“ – aber es lohnt sich.
Haben Sie einen schönen Sommer und keine Unfälle – das wünscht Ihnen
Annette Kluge & das gesamte WiPs-Team

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