Newsletter Ausgabe 35

Meldung vom Dienstag, 30. Juni 2015

  • Aus der Forschung:
    • Einstellung und Verhalten: Positive Auswirkungen von kollektiver Orientierung auf die Leistung interdependent arbeitender Teams (von Vera Hagemann)
  • Aus der Lehre:
    • Die Blaupause (von Annette Kluge)
  • ­Aus der Praxis:
    • „Frischer Kaffee für High Responsibility Teams“ – Ein neues Schulungskonzept für Einsatzpersonal im Rettungsdienst (von Maik Holtz)
    • Wie kamen die Astro-Kuppeln der RUB auf das Dach? Ein außergewöhnlicher Auftrag (von Ulf Klimke)
  • Informationen zu unseren Veröffentlichungen

 

Liebe Leserin, Lieber Leser, die Gebäude in denen man/frau arbeitet nimmt man üblicherweise einfach so wahr, oder einfach so hin. Die Gebäude standen meist schon dort, bevor man seine Arbeit dort aufnahm, und man läuft oder geht morgens durch ein bodennahes Geschoss mit gesenktem Kopf und mit Unterlagen bepackt hinein und abends auch wieder mit neuen Unterlagen heraus. Irgendjemand muss diese Gebäude einmal gebaut haben. Auch die hohen. Und vieles wird von unten nach oben gebaut, wie man beim neuen World Trade Center über die vergangenen Jahre beobachten konnte. Und manche Gebäude haben wichtige Details, die von oben eingeflogen und aufgesetzt werden. Solche Gebäude und Details finden sich selbst an einer Uni, die Besonderheiten haben, die einem erst auffallen, wenn man mit der Nase darauf gestoßen wird. So ist es mir ergangen, als mir jemand erzählte, dass er denjenigen kenne, der die Astrokuppeln auf eines der RUB Gebäude gesetzt hat. Die Astrokuppeln wären nämlich -ähnlich wie wir- nicht immer hier. Die Astrokuppeln gehören zur Fakultät für Physik und Astronomie. Die Geschichte wie die Astrokuppeln auf das RUB Dach kamen hatte so herrlich konkrete Taskwork und Teamwork Aspekte, dass wir diese gerne mit Ihnen teilen mögen. Und wir werfen damit auch einen Blick in die Geschichte von Unterstützungseinsätze der Bundeswehr im zivilen Bereich. Wer kein (simuliertes) Blut sehen mag, der überspringt besser den Beitrag zum „Frischer Kaffee für High Responsibility Teams“. Was harmlos mit Kaffee anfängt, wird zum blutigen Ernst und zeigt ein Simulationstraining für Non-technical Skills. Und haben Sie sich schon einmal gefragt, wie KO Sie sind? KO nicht im Sinne von „fix und fertig“, sondern wie ausgeprägt Ihre „Kollektive Orientierung“ ist? Wenn Sie das Gefühl haben „KO“ zu sein, ist das für die Teamarbeit sehr wünschenswert, denn eine hohe KO führt zu einer von beiden Seiten aktiv herbeigeführten Handlungskoordination und abgestimmten Zuarbeit des andren auf ein gemeinsames Ziel hin. Dieses Phänomen der abgestimmten Zuarbeit und Handlungskoordination hat Vera Hagemann in einem Experiment gezeigt, welches Sie Ihnen einleitend vorstellt. Und jetzt geht’s los…

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