Newsletter Ausgabe 15

Meldung vom Mittwoch, 30. Juni 2010

  • Crew Resource Management im Non-Aviation Bereich: Evaluation einer CRM-basierten Maßnahme für Feuerwehrteams (von Vera Hagemann)
  • Aus der Praxis an die Wissenschaft: EIne Hütte will wissen, was sie weiß und wie sie damit umgehen soll (von Nina Groß)
  • Katastrophenmanagement bei der Fraport AG (von Britta Grauel)
  • Aus der Forschung

Teamarbeit in der Wissenschaft, das ist wie das Zusammenarbeiten von lose gekoppelten Systemen. Unsere Systeme sind KollegInnen und MitarbeiterInnen, die sich räumlich in unterschiedlicher Entfernung aber thematisch eng mit einer Fragestellung auseinandersetzen wollen, bis auch die letzte neugierige Frage geklärt ist, was hoffentlich nie der Fall sein wird. In diesem Sinne wird Frau Dr. Dina Burkolter, die mit mir in St. Gallen gestartet ist und dann mit den Schritt nach Duisburg gemacht hat, als Assistenzprofessorin an die Universität Groningen (NL) wechseln und von dort aus weiter die Themen Training und Human Factors ergründen und unterrichten. Ich bin sehr stolz darauf, aber auch sehr wehmütig. Im April kam Nina Groß mit ins Team, die von ihrem Projekt mit Hüttenwerke Krupp Mannesmann in diesem Newsletter berichten wird und einen ergänzenden Bereich des Themas „Lernen und Komplexität“ ins Team einbringt, nämlich wie implizites Wissen im Unternehmen zur Prozessstabilität genutzt werden kann. Es geht jedoch zunächst mit Methoden und Verfahren los, die wir im Sommer einsetzen werden, um die Wirkung von CRM-basierten Maßnahmen zu evaluieren. Und weil wir danach häufiger gefragt werden („Welche Möglichkeiten gibt es denn, den Erfolg von solchen Maßnahmen zu messen?“ oder „Wir würden gerne wissen, was das denn eigentlich bringt!“) stellt Vera Hagemann in ihrem Beitrag eine Auswahl unserer Messverfahren vor. Abschließend berichtet Britta Grauel von ihren Erfahrungen bei der Abteilung Katastrophenmanagement bei Frapot AG. Wir wünschen Ihnen viel Inspiration beim Lesen!

Newsletter Ausgabe 15