ENHANCing Human Performance in Complex Socio-Technical SystEms (RISE Projekt)

Worum geht's?

ENHANCing Human Performance in Complex Socio-Technical SystEms - oder ENHANCE - ist Teil des von der Europäischen Union geförderten Projekts RISE.

Der Schwerpunkt des Projektes liegt auf der Verbesserung der Sicherheit und Effektivität der Beschäftigten im maritimen Sektor. Ziel ist es, ein besseres Verständnis der menschlichen Rolle innerhalb sozio-technischer Systeme zu erhalten und neue Trainings- und Leistungsbewertungsmethoden zu entwickeln.

Hierzu sollen Trainings in Kooperation von internationalen Praxispartnern und ForscherInnen entwickelt werden, die in verschiedenen Arbeitspaketen entstehen. Die Kooperation findet im Rahmen von Entsendungen (Secondments) der ForscherInnen teilweise direkt vor Ort statt.


Warum machen wir das?

Insgesamt lassen sich über 75 % der Unfälle auf menschliches Fehlverhalten zurückführen.
Die Schulung der MitarbeiterInnen ist daher in der Seefahrt der erste Schritt zur Verbesserung der Sicherheit in diesem Sektor.

___
Annual Overview of Marine Casualties and Incidents, 2018

Klostermann, M., Brandhorst, S. & Kluge, A. (2020, Juli 16-20). What the Maritime Industry Can Learn from Safety Training in the Process Industry and Why Non-Technical Skills Are Indispensable for Mariners in Critical Situations. 11th AHFE International Conference on Applied Human Factors and Ergonomics, AHFE2020 - Virtual Conference, San Diego, USA. (Abstract)


Wo findet Enhance statt?

ENHANCE ist ein Projekt mit einem internationalen und bereichsübergreifenden Team. Die Partner sind in Deutschland, Großbritannien, Italien, Norwegen, Pakistan, China und Malaysia. Im Fokus steht immer die Zusammenarbeit zwischen Universitäten und Praxispartnern.


Überblick der Arbeitspakete

Das Projekt ist in mehrere Arbeitspakete unterteilt. Jene Arbeitspakete, an denen das RUB ENHANCE Team involviert ist, sind hervorgehoben.

Hierbei liegen die Hauptaspekte, auf die sich die ersten acht Arbeitspakete konzentrieren, wie folgt:


  • Gemeinsamkeiten sozio-technischer Systeme

  • Entwicklung von Leistungsindikatoren

  • Analyse der menschlichen Zuverlässigkeit

  • Analyse bestehenden Trainingsmethoden

  • Entwurf von Trainingsmethoden

  • Design von Experimenten

  • Trainings im Simulator durchführen

  • Validierung von Trainingseffekten


Einblicke ins erste Arbeitspaket

Ein besonderes Highlight des ersten Arbeitspaketes war der neunte TARG - Workshop in Norwegen. Auch Secondee Marina Klostermann durfte hier einen Vortrag über ihre Arbeitsfortschritte halten.

Hier ein kleiner Einblick in den Workshop:

This project has received funding from the European Union’s Horizon 2020 research and innovation programme under the Marie Skłodowska-Curie grant agreement No 823904